Danke!
Danke
Dankbarkeit und Freude

Wir freuen uns über die Entscheidung des Hessischen Innenministers, die sechs Kazan-Kinder und ihre Mutter wieder in die Bundesrepublik einreisen zu lassen. Für sie enden 19 Monate der Isolation, der Perspektivlosigkeit und des verzweifelten Wartens. Die Kinder können wieder in ihr Heimatland zurückkehren, in dem sie aufgewachsen sind, dessen Sprache sie sprechen und wo ihre Freunde wohnen. Sie freuen sich, endlich wieder in die Schule gehen zu können.

Wir als Helferkreis werden nun alles in unserer Macht Stehende tun, dass die Kinder und ihre Mutter bei uns wieder ein Leben in Würde führen können. Wir werden alle Verpflichtungen einhalten, die wir eingegangen sind.
Es erfüllt uns mit Stolz, dass es in unserem Land Menschen gibt, die Humanität, Integration und menschliche Solidarität nicht nur in Sonntagsreden im Munde führen, sondern sich auch für ihre Verwirklichung einsetzen.
Wir danken den politischen Entscheidungsträgern, dass sie in dieser juristisch komplizierten Lage eine Lösung fanden, bei der die Menschlichkeit obsiegte.
Unser Dank gilt allen Persönlichkeiten aus Politik, den Kirchen, aus Verbänden und Organisationen, die – parteiübergreifend – unser Bemühen um die Wiedereinreise der Kinder und ihrer Mutter unterstützt haben durch ihre Intervention, ihre Beschlüsse, ihre Stellungnahmen und ihre Vermittlertätigkeit.
Wir bedanken uns bei den vielen Journalisten von Presse, Rundfunk und Fernsehen, die sorgfältig, verantwortungsbewusst und ohne Effekthascherei über den Fall berichteten.
Unser besonderer Dank gilt den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die uns in unserem Bemühen um die Rückkehr der Kinder und ihrer Mutter mit ihrem Einsatz, mit ihrem Rat und ihrem Zuspruch sowie finanziell und materiell unterstützt haben. Es ist schön, unter solchen Menschen zu leben. Die Kinder und ihre Mutter werden ihre Hilfe in den kommenden Monaten dringend brauchen.
Wir freuen uns ganz besonders für den kleinen Ömer, dessen Behandlung bei den vertrauten Ärzten am Kinderherzzentrum der Universität Gießen/Marburg fortgesetzt werden kann.
Gründau, 26. September 2008, der Helferkreis

Pin Presseerklärung des Innenministers vom 23.9.2008
Pin Hr-online 24.09.2008
Pin Frankfurter Rundschau vom 26.09.2008
Pin  
Pin Kanal 8 vom 24.9.2008